Gewußt wie



Gewußt wie

Wir BI-Auetaler*innen sammeln Know-How, um uns für die Auseinandersetzung mit BMVI und Bahn AG fit zu machen. Protestbanner und -briefe sind sinnvoll und nach wie vor ganz wichtig! Darüber hinaus müssen wir jetzt einen Arbeitsgang höher schalten.

Die Formulierungen aus Berlin hinsichtlich des 3. Gutachterentwurfs, eines Zielfahrplans und eines Deutschlandtaktes sollen uns weismachen, alles sei in trockenen Tüchern. Weit gefehlt! Und da setzen wir an. Wir holen die nicht ausgesprochenen Fragen und Gedankenansätze hervor und fordern eine offene Diskussion darüber.

Lothar Ibrügger ist mit uns im Austausch. Herr Ibrügger ist an verschiedenen politischen Stellen tätig und greift auf eine jahrzehntelange Erfahrung „wie das so läuft“ zurück. Er vertritt den Ausbau der Bestandsstrecke und gibt uns wertvolle Hinweise zu verwaltungstechnischen Erfordernissen und juristischen Hintergründen für unsere Argumentation und Forderungen.

Rainer Engel vertritt die Umsetzung des Deutschlandtaktes wie er zurzeit in Berlin publiziert wird. Trotzdem oder geraden deswegen ist er als Gesprächspartner eine große Bereicherung für uns. Jede Bürgerinitiative muß sich mühsam Wissen und Erfahrungen erarbeiten. Wir haben viel aufzuholen, wenn wir mit Profi Ferlemann und Goliath Bahn AG an einem Tisch sitzen wollen. Und Herr Engel teilt seine Informationen mit uns.

In den nächsten Tagen und Wochen

Kurzfristig werden wir uns wieder mit Marja-Liisa Völlers (MdB/SPD) und Karsten Becker (MdL/SPD) über weitere gemeinsame Wege austauschen. Maik Beermann (MdB/CDU) radelt zurzeit durch Schaumburg – auch hier werden wir seine mobile Bürgerstunde zum Gespräch nutzen. Katje Keul (MdB/DieGrünen) sehen wir ebenso weiterhin als wichtige Vertreterin unserer Belange an.

Längst überfällig ist das Treffen mit Dr. Bernhard Knierim (im Bundestag Bahnexperte für Die Linke) sowie Prof. Dr. Wolfgang Hesse (Uni Marburg, Uni München). Prof. Hesse ist Informatiker, der die Krankheiten und Lücken eines Hochglanz-Taktes à la Ferlemann aufzeigt. Coronabedingt können wir uns Mitte Oktober mit beiden treffen und freuen uns jetzt schon sehr auf den erwarteten Regen an Informationen.

Was können wir tun?

Viel! Die Gruppe der BI-Aktionisten*innen arbeitet auf Hochtouren mit sehr hohem Zeiteinsatz daran, sich in unbequeme und verschachtelte Thematiken einzuhören und -lesen. Wir besprechen die Tips und Vorschläge nach und setzen diese um. Wir teilen uns diese viele Arbeit und unterstützen uns gegenseitig bei aufkommenden Ohnmachtsgefühlen. So ist das eben: als BI bekommt man nichts geschenkt. Wenn wir aber als kritische und aktive Bürger*innen uns nicht alles von den Politikern vor die Nase setzen lassen wollen, müssen wir ‚ran an den Speck und was tun!



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