ICE-Trasse an der A2: Kommunen schalten Anwalt ein


Verfahren könnte verfassungswidrig sein

ICE-Trasse an der A2: Kommunen schalten Anwalt ein

LANDKREIS. Der Vorstoß, eine neue ICE-Trasse zwischen Hannover und Bielefeld entlang der Autobahn 2 zu bauen, sorgt in der Region weiter für Wirbel. Die Mitgliedskommunen der sogenannten „Nenndorfer Erklärung“, in der sie sich gegen eine Zerschneidung bislang nicht betroffener Flächen aussprechen, haben einen Anwalt eingeschaltet. Und der zweifele daran, dass das beschleunigte Verfahren für die geplante neue Trasse verfassungskonform ist.

Er hoffe, dass jetzt möglichst viele Bürger gegen dieses Vorhaben aus dem Bundesverkehrswegeplan mobil machen. Für die kommenden Tage kündigen die Mitgliedskommunen der „Nenndorfer Erklärung“ eine ausführliche Stellungnahme an. Dazu gehören die Städte Porta Westfalica, Seelze, Barsinghausen, Bückeburg sowie die Samtgemeinden Nienstädt, Lindhorst und Nenndorf. mt Das hat Portas Technischer Beigeordneter Stefan Mohme am Montagabend mitgeteilt. Für die Stadt in Minden-Lübbecke sei das ein Hoffnungsschimmer: „Die jetzigen Planungen haben nichts mit Klimaschutz zu tun. Das Vorhaben, entlang der A 2 zu bauen, nur um ein paar Minuten Fahrzeit zu sparen, ist nicht verhältnismäßig“, betonte der Beigeordnete in einer ersten Stellungnahme. mt

Bericht Schaumburger Zeitung 04.02.2020

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