BI-Vorstand distanziert sich von Sitzblockade


Bürgerinitiative „nicht einverstanden“

BI-Vorstand distanziert sich von Sitzblockade

AUETAL. Während der friedlichen Demonstration gegen das Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz (MgvG) und die geplante ICE-Neubautrasse durch das Auetal, die die Bürgerinitiative Auetal (BI) am vergangenen Samstag organisiert hat, hat es von ein paar wenigen Demonstranten eine Sitzblockade auf der Landesstraße gegeben. Der BI-Vorstand hat sich davon jetzt schriftlich distanziert.

Autor Kerstin Lange Schaumburger Zeitung 24.01.2020

AUETAL. Die mit dem Vorstand der BI, dem Bürgermeister und der Polizei nicht abgestimmte Aktion, hat für mächtig Ärger und Verwirrung gesorgt – innerhalb des Vorstandes der BI, bei zahlreichen Mitgliedern und bei Bürgermeister Heinz Kraschewski und der Polizei. Einige Auetaler fragten sich, ob sie sich auch weiterhin mit der BI identifizieren und deren Aktionen unterstützen können.

Jetzt hat sich der Vorstand der BI Auetal offiziell dazu zu Wort gemeldet, und zwar mit folgender Pressemitteilung: „Der Vorstand der BI Auetal e.V. distanziert sich nahezu einstimmig von den Ereignissen auf der Demonstration, namentlich der Sitzblockade. Wie viele Auetaler ist der Vorstand mehrheitlich mit der Art und Weise, wie am Samstag, den 18. Januar, die Sitzblockade stattgefunden hat, nicht einverstanden. Wir rufen alle Mitglieder, Mitdemonstrantinnen und Mitdemonstranten dazu auf, in Zukunft mit uns friedlich gegen die Neubautrasse zu demonstrieren und von derartigen Aktionen Abstand zu nehmen. Wir möchten uns bei den Einsatzkräften und dem Bürgermeister entschuldigen und hoffen weiterhin auf gute, zielorientierte Zusammenarbeit und Unterstützung.“

Derzeit sind keine Veranstaltungen der BI geplant, aber falls, wie erwartet, am nächsten Freitag, 31. Januar, im Bundestag das Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz verabschiedet wird, gilt es, aktiv zu werden, wenn man die Neubautrasse durch das Auetal verhindern möchte. Dann soll es zeitnah, laut Auskunft des BI-Vorsitzenden, Hendrik Steg, eine weitere Bürgerversammlung geben.

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