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Wir haben nur noch wenig Zeit, gegen den Gesetzentwurf MgvG zu protestieren!



Weihnachtsstimmung bei der BI-Auetal

Die BI-Auetal ist weiterhin aktiv-informativ.
Wir stehen auf den folgenden Weihnachtsmärkten mit einem Info-Stand:

Samstag, 07.12.2019 von 15-19 Uhr : Kathrinhagen, Hof Altes Pfarrhaus

Sonntag, 15.12.2019 von 11-19 Uhr : Forsthaus Halt




Natur und Tiere im Auetal wären in Gefahr

Christian Höppner vom Nabu warnt vor Bau der ICE-Trasse

ALTENHAGEN. „Das Auetal hat naturschutzfachlich einen hohen Wert, nicht nur für die Gelbbauchunke“, hat Christian Höppner vom Naturschutzbund (Nabu) zum Schluss seines Vortrags bei der jüngsten Versammlung der Bürgerinitiative Auetal betont.

Autor Kerstin Lange Schaumburger Zeitung 04.12.2019

ALTENHAGEN. Gut 120 Zuhörer aus dem Auetal und dem Umland waren in die Firmenhalle von LGK Röwer in Altenhagen gekommen, darunter auch Dr. Nick Büscher vom Nabu Niedersachsen, Bürgermeister Heinz Kraschewski und zahlreiche Auetaler Ratsherren. Höppner stellte ausführlich das Nabu-Projekt „Life Bovar“ vor, bei dem die Gelbbauchunke im Mittelpunkt steht. Alle Bemühungen des Naturschutzes seien in großer Gefahr, wenn die ICE-Trasse durch das Auetal gebaut würde, so Höppner. Vom Bückeberg bis zum Wesergebirge seien Natur und Tiere dann bedroht.

Der Bürgermeister informierte über die Auftaktveranstaltung der Projektgruppe Bahntrasse des Landkreises. Hier arbeiten alle betroffenen Bürgermeister, aber vor allem Vertreter der gemeindlichen Bauämter und der Fachämter des Landkreises (GIS, Untere Naturschutzbehörde, Untere Wasserbehörde, Bauordnungsamt, Forstamt und der Archäologe der Schaumburger Landschaft). „Zielsetzung ist eine umfassende Datensammlung über das gesamte Kreisgebiet, um im Falle der Vorstellung einer konkreten Trassenplanung sprachfähig zu sein“, erklärte Kraschewski.

Die Lenkungsgruppe des Landkreises tritt am 20. Januar zusammen. „Hier sollen unter anderem konkrete Infos zur juristischen Bewertung der ,neuen’ möglichen Rechtslage gegeben werden“, so Kraschewski.

Das war dann auch das weitere Thema des Abends, das sogenannte „Maßnahmengesetz“. Ein Entwurf eines Gesetzes zur Vorbereitung der Schaffung von Baurecht durch ein Maßnahmengesetz im Verkehrsbereich – Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz (MgvG).

„Wir sind in einer Schockstarre. Wenn das kommt, dann haben wir Bürger keine Rechte mehr. Wir können nicht mehr gegen ein solches Projekt klagen. Es könnte einfach so durchgewunken werden“, mahnte der Vorsitzende der BI Auetal, Hendrik Steg.

Daher müsse man sich wehren. Zum Beispiel durch Protestbriefe an die Mitglieder des Bundestages. Entsprechende Vordrucke wurde an dem Abend verteilt und stehen auf der Homepage der BI zum Ausdrucken bereit.

„Der Ausblick auf 2020 – die Lage ist düster, aber nicht hoffnungslos. Wir müssen Briefe schreiben und mit unseren Nachbarn sprechen, damit alle mitziehen“, so Steg.

Die BI werde am Ball bleiben, informieren und aufmerksam sein.





SPD-Ratsfraktion: Aktionismus und Geldverbrennung

Gegen Bahntrasse: Buchholz tritt Bürgerinitiative Auetal bei

BUCHHOLZ. Nach kontroverser Debatte hat der Rat der Gemeinde Buchholz mehrheitlich beschlossen, dass die Kommune der BI Auetal („Bürgerinitiative gegen den Neubau der Bahntrasse durch die Gemeinde Auetal“) beitritt. Die SPD-Ratsfraktion hat dagegen gestimmt.

Autor Michael Werk Schaumburger Zeitung 03.12.2019

BUCHHOLZ. Als eine mögliche Variante der vom Bund geplanten neuen Hochgeschwindigkeits-Bahntrasse ist ein entlang der Autobahn 2 durch das Auetal führender Streckenverlauf genannt worden. Dieser würde mutmaßlich auch das Gebiet der Gemeinde Buchholz berühren. Aus diesem Grund hat deren Verwaltung bei der Sitzung des Gemeinderats vorgeschlagen, dass die Gemeinde Buchholz der BI Auetal („Bürgerinitiative gegen den Neubau der Bahntrasse durch die Gemeinde Auetal“) beitreten sollte, um die ehrenamtliche Tätigkeit dieses Vereins mit dem zu zahlenden Mitgliedsbeitrag (20 Euro pro Jahr) zu unterstützen.

Bei der SPD-Gemeinderatsfraktion stieß dieser Vorschlag jedoch nicht auf Gegenliebe: Sie sehe diese Notwendigkeit nicht, erklärte deren Vorsitzender, Frank Rinne. Denn die Bürgerinitiative Auetal vertrete nicht die Interessen der Gemeinde Buchholz, sondern die der Auetaler. Rinne bezeichnete den Vorstoß der Verwaltung daher als Aktionismus und die empfohlene Vereinsmitgliedschaft als Geldverbrennung.

Bürgermeister Hartmut Krause (WiB) sah dies anders: Er begrüßte es, dass sich jemand dafür einsetzt, „dass hier keine Neubautrasse herkommt“. Dabei vertrete die BI Auetal auch die Interessen „unserer Bürger“, betonte er. Mit einer Mitgliedschaft in dem Verein wolle man daher zum Ausdruck bringen, „dass die Neubautrasse hier nichts zu suchen hat“.

Die Arbeit der Bürgerinitiative werde ja auch von Bürgern unterstützt, ergänzte Frank Puderbach (2. stellvertretender Bürgermeister/ WiB). Zudem seien andere Bürgermeister der Region ebenfalls gegen die Neubautrasse.

„Jeder Bürger sollte doch selbst entscheiden, ob er Mitglied wird“, erwiderte Klaus Klappmeier, der Vizevorsitzende der SPD-Ratsfraktion, woraufhin Jana Krause (WiB) konterte, die Gemeinde müsse bei diesem Thema auch ein Zeichen setzen, denn es sei doch ein Interesse jedes Bürgers, dass die Neubautrasse nicht durch die Gemeinde Buchholz verläuft.

Als 1. stellvertretender Bürgermeister (WiB) setzte Rolf Milewczek da dergestalt einen drauf, indem er unterstrich: „Wir kümmern uns um die Bürger.“

Der Beschlussvorschlag der Verwaltung („Die Gemeinde tritt dem Verein BI Auetal e.V. bei“) wurde schließlich mehrheitlich bei zwei Gegenstimmen der SPD-Fraktion angenommen. Für einen Vereinsbeitritt hatte dabei außer den WiB-Vertretern auch Marianne Ohlen (CDU) gestimmt, die zusammen mit den Ratsmitgliedern der Liste WiB eine Gruppe im Buchholzer Gemeinderat bildet.



Keks & Keule – Der Weihnachtsmarkt-Infostand in Rolfshagen

Die Weihnachtsstimmung ist dieses Jahr aufmüpfig!

Der Infostand war Anlaufstelle für viele Besucher, die sich mit Protestbriefen, Aufklebern, Flyern und Informationen versorgt haben. Neu dabei war unsere große Landkarte, die einen Überblick über die betroffenen Regionen von Hannover bis Bielefeld bietet.

Mitglieder der Info-Ständler hatten Kekse gebacken, Geschenke für die Kinder gebastelt und ein Ratespiel ebenfalls für Kinder vorbereitet.



Spendenkonto:
IBAN DE19 2555 1480 0313 7310 28
Sparkasse Schaumburg
BI-Auetal e.V. als gemeinnützig anerkannt
Steuernr. 44/200/775367 Finanzamt Stadthagen

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Vielen Dank!



Die BI-Auetal wird unterstützt durch
den Heimatverein Auetal e.V und den NABU-Auetal !

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